Linkskritisches Blog von eiferndem Plattformbetreiber gelöscht!

Meine beliebte Pommes-Leibowitz-Kolumne auf der Plattform Blogger.de fiel jetzt dem Hass und Zensurwahn ihres linkslinken Betreibers zum Opfer.

Dass – weit jenseits von Recht und Gesetz – immer mehr Menschen, quasi als selbsternannte Inquisitoren des wahren linken Glaubens, auf die Jagd nach dem „Bösen“ gehen, erinnert fatal an die Hexenjagd im Mittelalter. Man sucht wieder nach bösen Zeichen, Worten und verdächtigen Personen, Boten des Unheils. Und wer einmal angeklagt ist, der ist auch schuldig, da braucht es keine lästigen Beweise, Fakten, Argumente, Gerichtsverhandlungen oder ähnlichen Firlefanz. Hexe ist Hexe und Hassposter ist Hassposter. Kritik am wahren linken Glauben ist Ketzerei und Blasphemie.

Ich beschreibe hier meinen eigenen Fall, weil er gut dokumentiert ist, stellvertretend für viele andere, Blogger, Facebook-Nutzer, Kommentatoren und Leserbriefschreiber, die ebenfalls Opfer dieser neuen Hexenjagden wurden, aber nicht diese öffentliche Aufmerksamkeit genießen.

Hier das nicht nur grammatisch merkwürdige Schreiben des Plattformbetreibers, das der kompletten Löschung meines Accounts und sämtlicher Bilder und Beiträge vorausging.

Die Zensur- und Löschankündigung von Plattformbetreiber Dirk Olbertz

Hasspostings?

Es war ein genialer Schachzug der politischen Linken, den Begriff „Hass“ in die politische Diskussion zu bringen und zum Kampfbegriff zu etablieren. „Hasskommentare“ – das ist alles und nichts. Hass liegt im Auge des Betrachters. Wer andere Meinungen hasst, interpretiert diese Meinungen als Hass. Wer politisch rechts Stehende hasst, der vermutet bei ihnen Hass. Freud lässt grüßen.

Vor allem aber: Hass ist juristisch nicht greifbar und NICHT verboten. Niemand kann uns verbieten, Kinder, Katzen oder Hunde zu hassen. Oder Frauen die Männer und Männer die Frauen. Ist kein feiner Zug, aber nicht verboten und auch nicht verbietbar.

Und wo fängt Hass überhaupt an? Ist es Hass auf Blondinen, wenn man Blondinenwitze erzählt? Hass auf Ostfriesen, wenn man Ostfriesenwitze erzählt? Hass auf Politiker, wenn man politische Satire macht?

Letzteres ist mein Metier, verstößt sicherlich gegen keine Gesetze, verlangt aber eben ein Minimum an Intelligenz und Humor, um es überhaupt zu verstehen. Wer darin Hass zu sehen glaubt, ist aus meiner Sicht erstens doof und zweitens selber voller Hass.

Ich mache keine Witze über Ausländer (obwohl auch das legitim wäre, wir sind schließlich keine Zweiklassengesellschaft). Ich hetze gegen nichts und niemanden. Ich vertrete meine Meinung, teils sachlich, teils satirisch, immer faktenbasiert.

Ein Überblick über meine (gelöschten) Themen bei Blogger.de mag aufzeigen, wie vielseitig und sicherlich nicht hassorientiert ich schreibe:

Themen der Pommes Leibowitz Kolumne

Die Besucherzahlen (links, „Anzahl“) sind bescheiden, im Rahmen von Blogger.de, das technisch längst den Anschluss verloren hat, optisch den Charme eines DDR-Konsums versprüht und überwiegend Blog-Leichen sowie ein paar mehr oder weniger autistische Tagebuchführer beherbergt, aber recht ordentlich. Ich hatte mein kleines Publikum und was gut lief, präsentierte ich dann auch auf größeren Plattformen.

Sind das Hassthemen? Man mag auch meine Bilder bei Flickr in Augenschein nehmen oder einfach mal nach Pommes Leibowitz googlen. Viele meiner gelöschten Artikel findet man auch auf der Plattform FischundFleisch, u. a. meinen bei Blogger.de gelöschten letzten Artikel: Dieser Migrationspakt ist Enteignung.

Googlesuche - Pommes als Ego-Googler

Der Publisher Dr. David Berger, der immer wieder Bilder von mir bei Philosophia Perennis veröffentlicht, nahm ebenfalls in einem Artikel kritisch Stellung zur Löschung meines Blogs: Blogger.de löscht regierungskritischen Blog.

Der Hass und die Primitivität, die z. B. ein Böhmermann versprüht,

sind mir völlig fremd. Mein hauptsächlicher Fehler ist wohl, dass ich links- statt rechtskritisch bin. Was umso fataler ist, da Linksextremismus inzwischen gesellschaftsfähig geworden scheint, während bürgerliche Ansichten der politischen Mitte als rechts, ja „nazi“ verunglimpft werden.

Mit diesem Hassbegriff hat man einen Joker für willkürliche Zensur geschaffen.

Der Staat muss sich dazu gar nicht bemühen, denn Millionen eifrige Denunzianten und selbsternannte Inquisitoren sind überall im Netz unterwegs und leisten als nützliche Idioten ihr verheerendes Werk. Die komplette Gleichschaltung der Medien, wie man sie bislang nur aus Diktaturen kannte, ist die Folge.

Und auch wenn dieser sich in allgegenwärtiger Zensur, Hetze und Hatz auf Andersdenkende offenbarende, grenzenlose Hass unserer Neo-Linken, auf alles, was rechts von ihrem „linkslinks“ ist, sich zur Zeit noch auf Sachen, eben auch Texte und Veröffentlichungen beschränkt, die stetig steigende linke Gewalt (dieses Jahr 30 Prozent Zunahme) zeigt, wohin der Weg geht …